1751 wurden Burg und Menziken durch die Berner Obrigkeit getrennt und zu eigenständigen Gemeinden erklärt. Rund 270 Jahre später ist es laut den Gemeinderäten von Burg und Menziken an der Zeit, einen erneuten Zusammenschluss zu klären. Das Zukunftsprojekt trägt – in Anlehnung an die Postleitzahlen von Burg und Menziken – den Arbeitstitel 57365737. Dieser Blog berichtet vom Projektverlauf und lädt zum Mitdiskutieren ein.

Mehrheit für Menziken

Die Umfrage zu Namen und Wappen der neuen Gemeinde bei einem allfälligen Zusammenschluss von Burg und Menziken liess die Wogen hochgehen. Nun sind die Würfel gefallen: Eine Mehrheit der Teilnehmenden an der Befragung war der Meinung, dass die fusionierte Gemeinde Menziken heissen soll.

Die Umfrage wurde sowohl via Talon im Dorfheftli als auch auf dieser Website durchgeführt. Schriftlich gaben 40 Personen ihre Meinung ab. Das Online-Formular wurde 322 Mal ausgefüllt. Bei der Überprüfung der Online-Daten wurden offensichtliche Manipulationen festgestellt. Diese wurden vor der Berechnung des Resultats entfernt. Insgesamt gaben 182 Personen ihre Stimme für den Namen Menziken ab; 116 Stimmen entfielen auf Menziken-Burg, 37 auf Stierenberg. Zudem wurde die Neuschöpfung Menzburg 17 Mal genannt, Vereinzelte votierten für Namensideen wie Menziburg oder Burgenz. Mit der Namenswahl Menziken – dieser Name kommt mit dem Fusionsvertrag nochmals zur Abstimmung – bleibt das bisherige Menziker Wappen bestehen. Abgesehen davon sprach der Wappenvorschlag mit der Fichte mit deutlichem Abstand vor dem achtstrahligen Stern und dem Stier am meisten an.



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Gemeinsam an Effizienz zulegen

Resultate zu Umfrage Namen/Wappen folgen demnächst

«Eigentlich sollte man dem Motto ‚Füge zusammen, was zusammen gehört‘ folgen.» Mit diesem Sprichwort zieht Jean-Claude Kleiner, fachlicher Projektleiter, nach fünf Workshops pointiert Zwischenbilanz zur Fusionsprüfung von Burg und Menziken.

Als es wieder möglich war, sich jeweils zu Beginn und als Abschluss der Workshops im Menziker Gemeindesaal zu versammeln, stärkte dies das Miteinander aller an der Fusionsprüfung Beteiligten.


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Umfrage zu Name und Wappen

Umfrage abgeschlossen

Mit grosser Spannung erwarteten die Mitwirkenden der Fusionsprüfung die Präsentation zu Name und Wappen einer allfällig neuen Gemeinde. Nachdem sie bereits ihre Meinung abgeben durften, lag der Ball bei der Bevölkerung. Die Umfrage lief bis zum 15. August.

Schrieb wohl bereits die Vergangenheit die Zukunft? Menziken-Burg wäre ein möglicher neuer Name nach einer allfälligen Fusion von Burg und Menziken. Foto: SBB Historic


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Im gestreckten Galopp

Die Fusionsprüfung von Burg und Menziken hat zügig Fahrt aufgenommen

Nach zwei Workshops sind die rund 50 Mitwirkenden spürbar vertraut mit den Themen und der Arbeitsweise der Fusionsprüfung von Burg und Menziken. Im Sprintmodus ist die Arbeitsgruppe 8 unterwegs, die sich auch mit Name und Wappen einer allfällig neuen Gemeinde befasst.

Der Burger Vizeammann Hans-Peter Steiner (oben rechts) leitet bei der Fusionsprüfung die Arbeitsgruppe 8 «Name, Wappen, Ortsteile, Postadresse, Vereine und Kultur»: «Es ist genial, dass wir ein so effizientes Team sind. Auch haben alle Mitglieder meines Erachtens ein gutes ‚Gspüri‘ für die Befindlichkeit der Bevölkerung.» 


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Erste Informationen zum Ablauf der Fusionsprüfung

Start per Videobotschaft

Den Gemeinderäten von Burg und Menziken ist im Zusammenhang mit den Zusammenschlussabklärungen eine fortlaufende und gut verständliche Kommunikation wichtig. Weil aktuell keine grössere Informationsveranstaltung im direkten Kontakt mit der Bevölkerung möglich ist, gibt es per Videobotschaft einen Überblick zum Ablauf der Fusionsprüfung.


Digitaler Auftakt

Info-Stream vom 25. März 2021

Bei den Herbst-Gemeindeversammlungen 2020 in Burg und Menziken sagten die Stimmberechtigen Ja zum Verpflichtungskredit zur Fusionsprüfung. Mit einem Stream über diese Website wird die Bevölkerung am 25. März detailliert über den Projektverlauf informiert.



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Burg mit im Boot

Verpflichtungskredit ebenfalls angenommen

Gut vierzehn Tage nach Menziken genehmigte die Gemeindeversammlung auf der Burg vom 19. November 2020 den Verpflichtungskredit von 105’000 Franken zur Fusionsprüfung mit Menziken mit grossem Mehr. Von den 544 Stimmberechtigten waren 39 an der Gemeindeversammlung anwesend. Nach diesem Entscheid kann der Abklärungsprozess Anfang 2021 starten.


Menziken sagt Ja

Verpflichtungskredit angenommen

Zum Geschäft wurde zuerst ein Rückweisungsantrag gestellt, der aber abgelehnt wurde. Danach stimmten die 67 Teilnehmenden der Menziker Gemeindeversammlung vom 4. November 2020 mit grossem Mehr dem Verpflichtungskredit von 105’000 Franken zur Fusionsabklärung mit der Gemeinde Burg zu. Deren Gemeindeversammlung wiederum wird am 19. November über den entsprechenden Antrag abstimmen.


Entscheidende Abstimmungen

Einwohnergemeindeversammlungen stehen an

Am 4. November in Menziken beziehungsweise am 19. November 2020 auf der Burg wird im Rahmen der Einwohnergemeindeversammlungen über einen Verpflichtungskredit von je 105’000 Franken für Fusionsabklärungen der Gemeinden Burg und Menziken abgestimmt. Die Informationen im Detail finden sich hier.


Zurück in die Zukunft

Burg und Menziken planen Zusammenschlussabklärungen

Insbesondere für kleine Gemeinden wird es je länger je anspruchsvoller, vom Kanton übertragene, komplexe Aufgaben auszuführen. So ist etwa das Schultern der Soziallasten für eine Gemeinde wie Burg im wirtschaftlichen Umfeld des Wynentals fast unmöglich geworden. Zudem ist es schwierig, neue Behörden- und Kommissionsmitglieder zu rekrutieren. «Überdies hat die schlechte finanzielle Lage der Gemeinde Burg den Gemeinderat dazu bewogen, die Gemeinde Menziken bezüglich einer allfälligen Fusion anzugehen», erklärt Marcel Schuller, Gemeindeammann von Burg.



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